KfW Investitionszuschuss

für Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz

Seit 19.11.2015 können private Eigentümer und Mieter Zuschüsse für Maßnahmen zur Sicherung gegen Wohnungs- und Hauseinbrüche in Anspruch nehmen.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden nachfolgende natürliche Personen:

  • Eigentümer eines Ein- oder Zwei­familien­hauses mit maximal 2 Wohn­einheiten oder einer Wohnung sind,
  • Erst­erwerber eines sanierten Ein- oder Zwei­familien­hauses oder einer sanierten Wohnung sind,
  • eine Wohnungs­eigentümer­gemeinschaft aus Privat­personen sind,
  • Mieter sind (Empfehlung: Schließen Sie mit Ihrem Vermieter eine Modernisierungs­verein­barung ab.)
Wie und in welchem Umfang wird gefördert?

(Alle Angaben brutto inkl. Mehrwertsteuer, sofern der Antragsteller nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist)

  • Für die ersten 1.000 Euro der Investitions­kosten für Einbruch­schutz­maßnahmen gibt es einen Zuschuss von 20 %. Auf jeden weiteren Euro 10 %.
  • Bei Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz werden förderfähige Investitionskosten von mindestens 500 Euro bis maximal 1.500 Euro pro Wohneinheut bezuschusst.
  • Bei allen Maßnahmen sind sowohl Materialkosten als auch Handwerkerleistungen förderfähig.
  • Es werden keine bereits begonnenen oder schon abgeschlossene Vorhaben sowie keine Ferien- und  Wochenendhäuser oder gewerblich genutzte Flächen gefördert!

Detailierte Informationen finden Sie hier.

Welche Unternehmen dürfen beauftragt werden?

Voraussetzung für die Förderung ist die Durchführung durch ein Fachunternehmen des Handwerks.

Wie erfolgt der Antrag?
  • Das Antragsformular „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss (455)“ finden Sie im u.a. Link auf der Homepage der KfW.
  • Der Antrag muss zwingend vor Beginn des Umbaus direkt bei der KfW gestellt werden.
  • Neben dem persönlich unterschriebenen Antragsformular ist nur die beidseitige Kopie eines gültigen Ausweisdokuments des Antragstellers direkt bei der KfW per Post im Original einzureichen.
  • Angebote müssen nicht mit beigefügt werden.
Wie genau müssen die Kostenschätzungen sein?
  • Es wird empfohlen, die geplanten förderfähigen Maßnahmen inklusive der Materialkosten auf Basis eines eingeholten Angebots zu beantragen.
  • Das Angebot sollte unter Berücksichtigung eventueller Kostensteigerungen erstellt werden.
  • Mögliche Kosten für die Erstellung eines Angebots können nicht übernommen werden.
  • Gefördert werden aber die Kosten der Beratung, Planung und Baubegleitung, die im unmittelbaren Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Barrierereduzierung oder zum Einbruchschutz stehen.
  • Evtl. gewährte Rabatte und Skonti mindern den Zuschuss entsprechend.
  • Nach Prüfung der vollständig eingereichten Unterlagen und Einhaltung aller Fördervoraussetzungen erhalten Sie postalisch von der KfW eine Förderzusage
Wie erfolgt die Abrechnung?
  • Nach Abschluss der Maßnahmen, spätestens 6 Monate nach der Zusage muss die Durchführung mit dem Verwendungsnachweis auf dem KFW Formular belegt werden. Das Fachunternehmen muss darauf die Einhaltung der Anforderungen bestätigen.
  • Der Zusschussnehmer muss die Vorhabensdurchführung sowie die Höhe der Kosten und Maßnahmen ebenfalls bestätigen.
  • Alle relevanten Unterlagen sind mindestens 10 Jahre aufzubewahren und auf Verlangen vorzulegen.
  • Die Auszahlung des Zusschusses erfolgt auf das Konto des Antragsstellers.

Tipp:
Für eine reibungslose Prüfung der „Bestätigung nach Durchführung“ bei der KfW wird empfohlen, die Rechnungen so zu gestalten, dass aus den Rechnungspositionen die Kosten der förderfähigen Maßnahmen eindeutig gemäß der nachfolgend aufgeführten Rubriken hervorgehen.